Immer mehr Kinder leiden an einer Neurodermitis und es gibt vielfälige Möglichkeiten die Symtome zu lindern.

Man geht heute davon aus, dass eine Neurodermitis durch Nahrungsmittelallergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgelöst, bzw verschlimmter wird. Dies trifft nicht auf alle Kinder zu, aber auf einen Haupteil der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Hier ist es sinnvoll, die individuellen Nahrungsmittel ausfindig zu machen, die eine Neurodermitis verschlimmern oder gar auslösen.

Eine "echte" Nahrungsmittelallergie kann an Hand des Blutbilds oder / und Allergietest nachgewiesen werden. Eine Unverträglichkeit oder Sensibilität nicht unbedingt. Hier hilft ein Ernährungstagebuch, in dem ca. 14 Tage - 4 Wochen die Nahrungsmittel festgehalten werden und die jeweiligen entstehenden Symptome.

Werden die jeweiligen Nahrungsmittel sicher erkannt und gemieden kann es sein, dass besonders bei Kindern, diese Unverträglichkeit im Laufe der nächsten Jahre "verschwindet" und in Jugendtagen und im Erwachsenenalter nicht mehr gemieden werden müssen. Aus diesem Grund ist eine frühe Ernährungsberatung mit einer individuellen Ernährungsplanung sinnvoll und hilfreich für das Kind und die ganze Familie.

Viele Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit Neurodermitis reagieren ungünstig auf

- Gluten

- Kasein

- Hühnerei

- Soja

- Histamin

Unbedenktlich sind in den meisten Fällen

- Reis

- Lamm

- Pute

- Gurke

- Brokkoli

In jedem Fall sollte so früh wie möglich versucht werden, die auslösenden und verschlimmernden Nahrungsmittel und Nahrungsmittelbestandteile ausfindig zu machen - "zum Wohle von Kind und Haut".